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Pflege der zu Betreuenden, die eine besondere Sorge benötigen: Parkinson - Krankenheit

Pflege der zu Betreuenden, die eine besondere Sorge benötigen: Parkinson - Krankenheit

Die ersten Symptome der Parkinson-Krankheit sind in der Regel sehr subtil. Zu denen gehören die neurologischen Störungen, wie z.B.: gestörter  Geruchssinn (sehr oft schon ein paar Jahre  vor der Krankheit), Geschmack, unkorrekte Farbwahrnehmung, Ängste, Depressionen, Verstopfungen.

Das charakteristische Symptom der Parkinson-Krankheit   sind    Muskelzittern  und eine gebeugte Körperhaltung mit einer bestimmten Art der Fortbewegung: kleine Schritte, ohne die Gliedmaßen  zu heben („Scharren“). Mimik und Gestik des Patienten sind schwächer und das Gesicht sehr oft ohne Ausdruck von Emotionen- wie eine Maske. Die Symptome können auch durch übermassiges sabbern, vermehrtes schwitzen und fettige Haut begleitet werden.

Häufig klagen die Patienten über Konzentrations- und Gedächtnisstörungen und Muskelsteifheit.

Wie soll man sich um Patienten mit Parkinsonerkrankung kümmern?

Der Betreuer der betroffenen Person sollte vor allem wissen, dass die Krankheit eine progressive Natur hat.Trotz der guten Entwicklung einer Reihe von Parkinsonmedikamenten ist ein Rückgang des Krankheitsverlaufs kaum möglich. Jedoch gelingt es, den Prozess der Erkrankung zu verlangsamen oder zu stoppen.

Die Gewährleistung des maximalen Komforts im täglichen Leben ist sehr wichtig und notwendig. In der ersten Phase hat die körperliche Aktivität große Bedeutung. Spaziergänge, leichte Morgengymnastik, Wassergymnastik oder andere Übungen, die dem Patienten Spaß machen,  bilden gute Formen der Aktivität.

Sprachstörungen sind auch Folge der Krankheit. Der Patient beginnt undeutlich, leise zu sprechen.  Das Gestammel nimmt oft zu. Sprachübungen sollten dann von einem Logopäden  abgehalten werden, später kann der Betreuer behilflich sein. Bei Bewegungsstörungen sollte der Betreuer für den Patienten orthopädische Gehhilfen besorgen. Stock, Rollator, Rollstuhl können brauchbar sein. Auch  die Hauseinrichtung sollte dem Patienten angepasst werden. Um dem Patienten  Sicherheit zu gewährleisten, sollten entsprechenden Geländer und Griffe montiert werden.

Geduld,  Empathie und Herzlichkeit der Betreuer sind wie bei jeder Krankheit das beste Medikament.

Bearbeitet von: Pro Bono