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SAO - Sekcja Agencji Opieki

EHIC - Europäische Krankenversicherungskarte

EHIC -  Europäische Krankenversicherungskarte

            Wenn man vorhat, Arbeit im Ausland zu beginnen, soll man sich nicht nur um Unterlagen, die bei der Beschäftigung nötig sind, sondern auch um eine Krankenversicherung kümmern. Es ist schwierig vorzusehen, ob wir während der Arbeit nicht erkältet werden oder eine schwere Verletzung, die Arztberatung verlangen wird, nicht entsteht. Als Bestätigung des Rechtes zur Krankenversicherung außen Polen gilt die EKUZ-Karte. Ist diese obligatorisch? Wer kann sich um sie bewerben? Wozu berechtigt diese? Was in Situation, wenn ich diese nicht bei mir besitze? Dieser Artikel hat zum Ziel, auf diese Fragen zu antworten.

            Europejska Karta Ubezpieczenia Zdrowotnego EKUZ (Europäische Versicherungskarte) berechtigt zur Nutzung von unerlässlichen Gesundheitsdienstleistungen, die vom Narodowy Fundusz Zdrowia NFZ (Nationalen Gesundheitsfonds) finanziert werden. Die EKUZ-Karte wird den Versicherten und den Menschen mit Recht des Zugangs zur Gesundheitsversorgung, die aus öffentlichen Mitteln in Polen finanziert werden, ausgegeben. Die EKUZ-Karte ermöglicht den Versicherten, ihren Aufenthalt im Ausland unter für Gesundheit sicheren Bedingungen fortzusetzen.

            Die EKUZ-Karte kann sowohl touristisch als auch beruflich sein. Um eine touristische EKUZ-Karte zu erhalten, soll man einen Antrag bei einer Woiwodschaftsabteilung oder bei einer Niederlassung vom NFZ stellen, die aufgrund des Wohnortes zuständig ist. Der Antrag kann persönlich angestellt werden - dann soll die Karte unverzüglich auf der Stelle, postalisch, per Fax oder per elektronische Post herausgegeben werden. - in solchen Fällen soll die Ausgabe der Karte innerhalb von 3 Tagen erfolgen. Die Karte wird in nationalen Sprachen von EG-Mitgliedsländern herausgegeben, sieht analogisch aus und enthielt gleiche Basis-Personalien. Einen Antrag auf berufliche EKUZ-Karte stellt der Auftraggeber, der den Auftragnehmer zu der Arbeit in einem anderen EG-Mitgliedsland entsendet. Zu diesem Zweck stellt der Auftraggeber zuerst einen Antrag  bei der Sozialversicherungsanstalt (polnisch ZUS) auf die Ausgabe des Formulars von A1-Bescheinigung (Bescheinigung über die Rechtsvorschriften der sozialen Sicherheit, die auf den/die Inhaber/in anzuwenden sind), und danach einen Antrag beim NFZ auf die EKUZ-Karte. Der Arbeitnehmer soll den Arbeitgeber zur Antragsabgabe und Ausgabe der Karte im eigenen Namen ermächtigen. ZUS soll das bestätigte Formular von A1-Bescheinigung innerhalb von 14 Tagen ausgeben, sodann kann der Arbeitgeber einen Antrag auf EKUZ-Karte stellen. Nach dem Erhalt der Karte ist der Arbeitgeber darauf verpflichtet, sie unverzüglich dem Arbeitnehmer zu übertragen.

            Die Europäische Krankenversicherungskarteist nicht obligatorisch, jedoch ist es bei Aufenthalt und Reisen in einem Mitgliedsstaat immer gut, diese zu haben, weil Sicherheitsgefühl notfalls Anspruch auf medizinisch notwendige Leistungen gewährleistet. Für geleistete Hilfe trägt die versicherte Person keine Kosten. Wenn der Patient die EKUZ-Karte besitzt und mit Behandlungskosten belastet wurde, kann er sich nach vorherige Rechnungsbezahlung bei einer entsprechenden Woiwodschaftsabteilung des Nationalen Gesundheitsfonds um eine Rückerstattung der Ausgaben bewerben.

            Wenn die versicherte Person im Ausland über keine gültige EKUZ- Karte verfügt und z.B. einen Unfall erleidet, hat der Leistungsträger (die Hilfe leistende Einrichtung) das Recht, uns als eine nicht versicherte Person zu behandeln und in Folge dessen die ganzheitlichen, kommerziellen Behandlungskosten, die oft erheblich höher sind, als die, die das polnische Gesundheitssystem zurückgibt, aufzuerlegen. Wenn der Arbeitgeber seine Pflicht nicht erfüllt, den Arbeitnehmer zur Versicherung zu melden und der Arbeitnehmer die ärztliche Hilfe im Ausland benötigt, muss der Patient die Kosten für eine ärztliche Behandlung völlig tragen.
 

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NFZ: https://www.ekuz.nfz.gov.pl/de/info_dla_uprawnionych_z_innych/das-polnische-gesundheitssystem