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Gesellschaft der Senioren

Gesellschaft der Senioren

Jährlich steigt die Anzahl der Senioren in der deutschen Gesellschaft wohingegen ein Rückgang der Geburtenrate zu verzeichnen ist. Für Männer liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 82 Jahre und für Frauen sogar 88 Jahre. Vor 100 Jahren betrug sie noch bei Männern 46 Jahre und bei Frauen 52 Jahre. Deshalb kann man zuversichtlich feststellen, dass sich in einer relativ kurzen Zeit die Lebenserwartung verdoppelt.

Laut einer Untersuchung des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung wird sich die Anzahl der 80-Jährigen in den nächsten 40 Jahren verdreifachen und im Jahr 2050 über 9 Millionen betragen, was 12% der gesamten deutschen Gesellschaft ausmacht. Zudem ist allerdings die Geburtenrate sehr beunruhigend. Die Deutschen gehören zu den Ländern mit der niedrigsten Geburtenrate, welche derzeit nur 1,40 beträgt. Ein solcher Stand ist von ein paar Faktoren abhängig.

Auf der einen Seite sind das hohe Niveau bei der Weiterentwicklung der Medizin und der technische Fortschritt für bessere Lebensbedingungen verantwortlich, wodurch sich die Menschen guter Gesundheit erfreuen und so ein hohes Alter erreichen. Auf der anderen Seite sind ökonomische (finanzielle Situation lässt Familienzuwachs nicht zu) und kulturelle (emanzipierte Frauen stellen Karriere vor Familie) Gründe für den Geburtenrückgang maßgebend. Das zeigt uns, dass in der deutschen Gesellschaft die Bevölkerungspyramide immer weiter kippt, da die Anzahl der Geburten weiter nachlässt und die Zahl der Älteren stetig steigt. Die Folge davon ist das Phänomen der Alterung der deutschen Gesellschaft.

Dieses Problem verbunden mit der Frage der sozialen Versicherungssysteme (darunter Alterssicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung) wird in der heutigen Generation schon heftig diskutiert. In Polen und in Deutschland basiert das Rentensystem auf einer Umlagefinanzierung. Das bedeutet, dass jede Generation mit ihren Beiträgen nicht die eigene Altersversorgung, sondern die der Eltern und Großeltern bezahlt. Diese Situation kann dazu führen, dass die jetzigen Berufstätigen, die die Rentenbeiträge entrichten, selbst ein Problem der Versicherung seitens des Staates später wegen der niedrigen Geburtenrate bekommen werden. Darüber hinaus muss sich die deutsche Gesellschaft der zunehmenden Anzahl der Senioren, ihre Bedürfnisse und ihre Absicht weiterhin in der Gesellschaft aktiv zu bleiben, bewusst sein. Deshalb werden verschiedene Projekte ausgearbeitet, welche zum Ziel haben, den Senioren den Zugang zu den unterschiedlichen Plätzen zu erleichtern. Dazu gehören Kinos, Theater, Fitnesszentren, Apotheken oder Geschäfte. Viele Senioren brauchen alltags keine kontinuierliche Betreuung, allerdings sind sie in gewisser Weise eingeschränkt (zum Beispiel körperlich).

Die Veränderungen sind auch in der Pflege und in der häuslichen Betreuung notwendig. Derzeit wird geschätzt, dass etwa 2,3 Millionen Menschen eine dauerhafte Pflege benötigen. Unter den 2,3 Millionen Menschen gehören 1,5 Millionen zu der Gruppe, die in ihrer eigenen Wohnung durch die Familie, Angehörige oder Betreuungsagenturen betreut werden. Die übrige Zahl (0,7 Millionen) sind die Patienten, die sich in den Pflegeheimen befinden und jeden Tag eine fortwährende, spezielle Betreuung benötigen. Laut der zahlreichen Berichten sieht die Situation in den deutschen Pflegeheimen nicht so optimistisch aus. Die Statistiken zeigen, dass jeder dritte Patient unterernährt bleibt oder zu wenig Flüssigkeit erhält. In jedem 10. Fall kann man über die gesundheitlichen Risiken sprechen (zum Beispiel bleiben die Demenzpatienten oft ohne Aufsicht eines medizinischen Fachpersonals sich selbst überlassen). Eine sehr große Anzahl der Patienten leidet an Dekubitus, welches schlecht behandelt wird. Der Grund dafür ist der Mangel an Finanzmittel und Fachpersonal, welches sich mit den Patienten professionell beschäftigen könnte. Darüber hinaus ist die Anzahl der angebotenen Plätze in solchen Institutionen sehr begrenzt und die Wartezeit auf einen Platz wird in Monaten berechnet.

Wie aus dem Obengenannten hervorgeht, beschließen deutsche Familien, das Angebot der polnischen Betreuungsagenturen, die die Dienstleistungen der 24-Stunden Betreuung erbringen, in Anspruch zu nehmen. Die angebotenen Dienstleistungen sind preisgünstiger als im Vergleich zu denen der Pflegeheime und erlauben der zu betreuenden Person im eigenen Haus zu bleiben, was einen großen Einfluss auf ihr Wohlbefinden und den Gesundheitszustand hat.

Die Altenpflege und häusliche Betreuung sind in Deutschland eine der am schnellsten wachsenden Bereiche im Dienstleistungssektor. Es wird geschätzt, dass über 200.000 Personen als Betreuer bei unserem westlichen Nachbarn arbeiten, wobei leider ein Großteil diesen Beruf illegal ausübt. Oft sind sich die Betreuer den Gefahren der illegalen Beschäftigung nicht bewusst, die diese mit sich bringt. Die deutschen Familien, die eine Betreuungskraft illegal beschäftigen, um auf diese Art und Weise ein paar Euro zu sparen, vergessen oft, mit welchen Konsequenzen sie in Folge einer Kontrolle seitens der deutschen Behörden oder einer „freundlichen“ Anzeige ihres Nachbarn rechnen können.

Die Agenturen, die 24-Stunden-Betreuung anbieten, schlagen den Betreuungskräften die legale Beschäftigung, günstige Gehaltsbedingungen, Hilfe, Unterstützung und Sicherheit vor. Von großer Bedeutung für die Beschäftigten ist jedoch die Entrichtung der sozialen Beiträge und Bezahlung der Steuern von den Agenturen für ihre Mitarbeiter. Für die deutschen Familien garantiert das Angebot der polnischen Agenturen Sicherheit, Legalität und Qualität der erbrachten Dienstleistungen. Für ältere Menschen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, die Zeit mit ihren Mitmenschen zu verbringen, zu reden oder Spazieren zu gehen, ein wichtiges Element in ihrem neuen Leben, das sich oft mit Krankheiten, Einsamkeit und Leere assoziiert. Daher lohnt es sich nichts zu riskieren, sondern sich für einen legalen und geprüften Weg zu entschließen, der mit der Zeit zeigt, dass eine richtige Entscheidung getroffen wurde.

Bearbeitet von: Promedica24